Die Verhaltenstherapie


Die Verhaltenstherapie hat als Ziel, daß der Patient erkennt, was seine Beschwerden auslöst.

 

Die Theorie geht davon aus, daß Verhalten und Gefühle durch das Erkennen von Ereignissen entstehen. Weist ein Mensch ein gestörten Verhalten auf, so wird versucht, dieses gestörte Erkennen herauszufinden und zu ändern.

 

Ein Beispiel: hat jemand Angst vor Spinnen, so erkennt er offenbar in der Spinne etwas Bedrohliches oder Ekliges.

Es Soll gelernt werden daß di Spinne nicht gefährlich (sofern sie nicht giftig ist) oder eklig ist.

Die Grundursache des Konfliktes stehen dabei nicht im Vordergrund. Wieso es also zur falschen Erkenntnis gekommen ist, ist eigentlich egal.

Vielmehr soll dieses falsche Einschätzen "verlernt" werden und durch ein gesundes ersetzt werden.

 

Eine Grundlage dafür ist das Erlernen von Selbstkontrolle. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Ohne Selbstkontrolle wird der Patient nie lernen, eine Spinne anzufassen und zu erkennen, daß sie gar nicht eklig ist, da er wahrscheinlich sofort Reißaus nimmt.

Er muß sich also der Situation stellen, damit er die Möglichkeit überhaupt erst bekommt, sein Fehlverhalten zu erkennen.